Saar Mobil

Die Alternativ-Fakten der KVS GmbH

Auf der Internetseite www.kvs.de/demo verbreitet die KVS GmbH viel Stimmung und wenig Wahrheit.

Im Gegensatz zur KVS bietet Saar-Mobil die tatsächliche Faktenlage:

 

Alternativ-Fakten der KVS: >> Das Personenbeförderungsgesetz lässt zu, dass bei der Entscheidung, welches Unternehmen in Zukunft für den öffentlichen Nahverkehr zuständig ist, privaten Anbietern ein Vorrang vor öffentlichen Dienstleistern eingeräumt wird, ohne dass eine ausdrückliche Bindung an soziale Standards verpflichtend ist. Damit hat der Gesetzgeber Unternehmen mit niedrigem Tarifniveau oder ohne Tarifbindung einen Wettbewerbsvorteil zu Lasten gesicherter Arbeitsverhältnisse verschafft. <<

 

Fakten Saar-Mobil:  Das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) räumt privaten Verkehrsunternehmen keinen Vorrang vor öffentlichen Verkehrsbetrieben ein, sondern regelt, das bei einen Genehmigungswettbewerb das Verkehrsunternehmen mit dem besseren Angebot die Liniengenehmigungen erhält.

(PBefG §13 Abs. 3 http://www.gesetze-im-internet.de/pbefg/__13.html )

Das PBefG lässt die Möglichkeit zu, dass ein Aufgabenträger bei einer beabsichtigten Internen Vergabe Sozialstandards vorgibt, diese gelten dann auch für einen eigenwirtschaftlichen Antrag.

Der Landkreis Saarlouis hat die heutigen Sozialstandards der KVS für die Vergabe vorgegeben. Diese Standards gelten somit sowohl für den eigenwirtschaftlichen Antrag der KVS als auch für Saar-Mobil. Die Saar-Mobil GmbH hat in ihrem Antrag die Einhaltung der vom Landkreis Saarlouis vorgegebenen Sozialstandards ausdrücklich zugesagt. Einen Wettbewerbsvorteil zu Lasten der Arbeitnehmer gibt es somit nicht.

 

Alternativ-Fakten der KVS: >>Die KVS befördert seit über 100 Jahren die Menschen in Saarlouis und Umgebung und dies ohne finanzielle Belastung<<

Fakten Saar-Mobil:  Die KVS erhält Zuschüsse der Städte und Gemeinden und greift auf Einlagen der Eigentümer zurück.

 

Alternativ-Fakten der KVS: >>dauerhaften Wegfall von Buslinien in nicht dichtbesiedelten Gebieten.<<

 

Fakten Saar-Mobil:  Gerade die KVS hat in der Vergangenheit Linien ausgedünnt bzw. eingestellt. Zum Beispiel die früheren Ringlinien 9/19 im Bisttal oder die Linien 421, 422, 423 im Saargau.

Das Angebot der Saar-Mobil GmbH bedeutet für die Kunden in den Außenbereichen des Liniennetzes (Saargau, Reisbach, Schwarzenholz, Düppenweiler) erhebliche Angebotsverbesserungen: Taktverkehr auch am Wochenende, Rufbusse werden durch fest eingerichtete Linienverkehre ersetzt.

 

Alternativ-Fakten der KVS: >>Wegfall von Einflussmöglichkeiten des Landkreises auf den Betrieb von Bussen und Ortsanbindungen.<<

 

Fakten Saar-Mobil: Das Angebot der Saar-Mobil GmbH ist für zehn Jahre verbindlich. Nachträgliche Änderungen jeglicher Art bedürfen der Zustimmung der Genehmigungsbehörde, die in jedem Falle eine Anhörung des Aufgabenträgers (Landkreis Saarlouis) durchführen muss.

In ihrem heutigen Bedienungsgebiet entwickelt die Saar-Mobil GmbH ihr Liniennetz in enger und partnerschaftlicher Kooperation mit den Aufgabenträgern weiter und unterbreitet ständig Vorschläge zur Optimierung des ÖPNV-Angebots. Neben vielen kleinen Fahrplananpassungen wurde zum 01.01.2017 in St. Ingbert die Linie R6 zum Bahnhof verlängert und erhält dort Anschluss an die RE-Züge. Die Linien R1, R2 und R11 wurden am Wochenende neu getaktet um Anschlüsse in Wadern und Selbach neu einzurichten.

Saar-Mobil hat auch im Landkreis Saarlouis das Ziel ÖPNV weiterzuentwickeln und kontinuierlich zu verbessern. Dies wird in enger Zusammenarbeit mit dem Landkreis geschehen. Der Landkreis als Aufgabenträger wird somit künftig aktiv in die Gestaltungsprozesse eingebunden.

Alternativ-Fakten der KVS: >>Lohndumping und Personaleinsparungen.<<

 

Fakten Saar-Mobil:  Saar-Mobil wird im Landkreis Saarlouis erstmals in größerem Umfang eigenwirtschaftlich unterwegs sein. Dadurch besteht von Anfang an eine hohe Abhängigkeit von der Entwicklung der Fahrgeldeinnahmen. Aus diesem Grund und bedingt durch die dezidierten Vorgaben des Landkreises scheidet ein Sozial- und Qualitäts-Dumping von vorne herein aus.

Im Landkreis Saarlouis gab es allerdings bereits Lohndumping und Personaleinsparung. Als sich am 01.01.2016 der Kommunale Verkehrsbetrieb KVS das Linienbündel 2 der Saar-Pfalz-Bus einverleibt hatte (ohne Ausschreibung und Wettbewerb), kam es zu Lohndumping und Personaleinsparung. Die KVS hat die Fahrer der Saar-Pfalz-Bus nicht zu ihren bisherigen Sozialstandards übernommen. Frühere Zuschläge, Lohnergänzungen, Altersvorsorge und die Einstufung nach Betriebszugehörigkeit wurden nicht übernommen. Und sie hat auch nicht alle Fahrer, die im Linienbündel der Saar-Pfalz-Bus eingesetzt waren, übernommen.

Und ver.di schwieg dazu.

Anders das private Verkehrsunternehmen Saar-Mobil. Saar-Mobil hat alle wechselwilligen Beschäftigten der Saar-Pfalz-Bus GmbH zu den bisherigen Sozialstandards und Einstufungen übernommen, einschließlich der Fortführung der jeweiligen betrieblichen Altersvorsorge.

Alternativ-Fakten der KVS: >>Bei Fehlkalkulation des Privatbetreibers muss der Steuerzahler einspringen. <<

 

Ironie Saar-Mobil: gut, dass das bei Kommunalen Verkehrsbetrieben nicht so ist.

Fakten Saar-Mobil: Die KVS GmbH und die Saar-Mobil GmbH haben eigenwirtschaftliche Anträge auf Liniengenehmigungen gestellt. Voraussichtlich wird ein Unternehmen die Liniengenehmigungen erhalten. Sollte sich im Laufe der Genehmigungsdauer herausstellen, dass das Linienbündel nicht eigenwirtschaftlich zu betreiben ist, hat der Aufgabenträger mehre Handlungsmöglichkeiten. Dass es dabei zu höheren Belastungen der öffentlichen Hand kommt als heute, ist aber nicht zu erwarten.

 

Alternativ-Fakten der KVS (Interview Andreas Michel): >>180 Leute könnten auf einen Schlag ab 2018 arbeitslos sein. <<

 

Fakten Saar-Mobil: Bei dem laufenden Genehmigungswettbewerb geht es um das Linienbündel 1 des Landkreises Saarlouis.

Das Linienbündel 1 im Landkreis Saarlouis umfasst das bisherige „Altnetz“ der Kreisverkehrsbetriebe Saarlouis ohne die in 2016 neu hinzu gekommenen, ehemaligen Saar-Pfalz-Bus-Linien (Bereiche Lebach, Schmelz und Rehlingen-Siersburg), die das Linienbündel 2 darstellen

Das Linienbündel 2 des Landkreises Saarlouis, das ebenfalls von der KVS bedient wird, steht nicht zur Vergabe. Betroffen von einem Betreiberwechsel des Linienbündels 1 wären also nicht alle Mitarbeiter der KVS. Die Verkehrsleistung des Linienbündels 1 beträgt etwa 2/3 der Gesamtverkehrsleistung der KVS.

Die Saar-Mobil GmbH wird im Erfolgsfalle auf jeden Mitarbeiter angewiesen sein und es zu schätzen wissen, auf das Personal der KVS GmbH zurückgreifen zu können. Selbstverständlich werden dabei die vorgegebenen Sozialstandards beachtet. Zukunftssorgen der Kolleginnen und Kollegen sind an dieser Stelle also völlig unbegründet.

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